Erweitertes Hautkrebsscreening mit Videodermatoskopie und KI

Das erweiterte Hautkrebsscreening bietet durch die ergänzende Videodermaotoskopie und dem Einsatz von KI die Möglichkeit direkt digitale Aufnahmen von untersuchten Hautläsionen zu nehmen. So können Hautveränderungen ganz genau und im zeitlichen Verlauf mit KI vom Arzt analysiert werden.

Die Videodermatoskopie mit KI

Hochauflösende Aufnahmen Ihrer Haut werden mit der Videodermatoskopie digital gespeichert und miteinander verglichen. So lassen sich selbst kleinste Veränderungen sichtbar machen – nachvollziehbar für Sie und präzise unterstützt durch intelligente Analyse.

Ablauf der Untersuchung

Die Videodermatoskopie erfolgt bei diesem Termin in Ergänzung zu der Ganzkörperhautuntersuchung. Auffällige Muttermale und Hautveränderungen werden vergrößert fotografiert und in Ihrer digitalen Patientenakte gespeichert. Die zugrunde liegende Software unterstützt unsere ärztliche Diagnose.

Für wen ist die Videodermatoskopie besonders geeignet?

Hautkrebs entsteht meist durch langfristige UV-Belastung. Das Risiko erhöht sich durch viel Sonnenkontakt, häufige Sonnenbrände und Solariumbesuche. Aber auch helle Hauttypen oder familiäre Vorbelastung erhöhen das Risiko deutlich. Auch ein geschwächtes Immunsystem spielt eine Rolle. Gerade Risikopatienten profitieren deshalb von regelmäßiger, digital unterstützter Früherkennung.

Übernahme durch die Krankenkasse

Bei dem erweiterten Hautkrebsscreening mit Videodermatoskopie handelt es sich für GKV PatientInnen um eine Selbstzahlerleistung. Viele private Versicherungen erstatten die Videodermatoskopie bereits im Rahmen des Hautkrebsscreenings.

Häufige Fragen (FAQ) zum erweiterten Hautkrebsscreening mit Videodermatoskopie & KI

Dabei werden vergrößerte Hautaufnahmen digital erstellt, gespeichert und durch künstliche Intelligenz analysiert. Veränderungen können objektiv im Zeitverlauf verglichen werden – deutlich präziser als bei der reinen Betrachtung mit dem Auge.

Beim erweiterten Hautkrebsscreening mit Videodermatoskopie & KI in unser Praxis in Münster werden auffällige Muttermale mit dem Videodermatoskop aufgenommen. Die Bilder werden auf einer digitalen Körperkarte gespeichert. Bei späteren Terminen werden exakt dieselben Hautstellen erneut fotografiert und direkt miteinander verglichen.

Ja. Sie können die Aufnahmen gemeinsam mit dem ärztlichen Personal auf dem Bildschirm sehen. Zwei Bilder aus unterschiedlichen Zeitpunkten können übereinandergelegt werden – so erkennen Sie Veränderungen sofort selbst.

Nein. Die Videodermatoskopie ist nicht invasiv. Es entstehen weder Wunden noch Narben. Häufig können dadurch unnötige Gewebeentnahmen vermieden werden.

Vor allem schwarzer Hautkrebs (Melanom), Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom (Spinaliom) lassen sich bereits in frühen Stadien erkennen, wenn sie besonders gut behandelbar sind.

Für Menschen mit vielen Muttermalen, heller Haut, häufigen Sonnenbränden, Solariumnutzung oder familiärer Vorbelastung. Auch bei beruflicher oder freizeitbedingter hoher Sonnenexposition empfehlen wir regelmäßige Kontrollen.

Das klassische Hautkrebsscreening ab 35 Jahren alle zwei Jahre wird von gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Die digitale Videodermatoskopie ist bislang eine Selbstzahlerleistung. Private Versicherungen übernehmen die Kosten häufig.

Hautkrebs entwickelt sich oft langsam. Erst der Vergleich über Monate oder Jahre zeigt minimale Veränderungen. Genau hier ist die digitale Dokumentation mit KI deutlich zuverlässiger als eine einmalige Betrachtung.