Ohrlochkorrektur

Ein- oder ausgerissene Ohrlöcher sind ein häufiges Problem und entstehen meist durch das Hängenbleiben an Ohrschmuck oder durch dauerhaftes Tragen zu schwerer Ohrringe. Dabei kann sich das Ohrloch schrittweise vergrößern oder das Ohrläppchen vollständig einreißen. Die Folge ist ein gespaltenes, kosmetisch störendes Ohrläppchen, das sich nicht mehr von selbst zurückbildet. Mit einer gezielten Ohrloch- bzw. Ohrläppchenkorrektur lässt sich die natürliche Form des Ohrläppchens in der Regel sehr zuverlässig und dauerhaft wiederherstellen.
Behandlungsmethode

Kleiner chirurgischer Eingriff zur Korrektur eingerissener oder ausgerissener Ohrlöcher

Betäubung

Örtliche Betäubung

Behandlungsdauer

ca. 15-30 Minuten pro Seite

Gesellschaftsfähigkeit

in der Regel sofort

Fadenentfernung

nach ca. 7 Tagen

Nachsorge

mehrere Monate kein Ohrschmuck oder neues Ohrloch

Ergebnis

dauerhaft

Wie läuft die Ohrlochkorrektur ab?

Vorab wird der betroffene Bereich lokal betäubt. Anschließend werden die eingerissenen oder ausgeleierten Ohrlochanteile vollständig entfernt („Aushöhlen“), um saubere Wundränder zu schaffen. Der Riss wird danach schichtweise und spannungsfrei vernäht.

Heilung und Nachsorge

Die Fäden werden in der Regel nach etwa 7 Tagen entfernt. In den ersten Wochen sollte auf Zug oder Druck am Ohrläppchen konsequent verzichtet werden. Um ein erneutes Einreißen zu vermeiden, empfehlen wir, über mehrere Monate keinen Ohrschmuck zu tragen oder ein neues Ohrloch zu stechen.

Wissenwertes zur operativen Ohrlochkorrektur

Die Ohrläppchenkorrektur ist ein bewährtes, sicheres Verfahren mit guten kosmetischen Ergebnissen. Der Eingriff ist kurz, gut planbar und erfolgt ambulant. Besonders geschätzt wird, dass die natürliche Ohrläppchenform wiederhergestellt wird und Patient:innen anschließend wieder erneut Ohrschmuck tragen könnten.

FAQ zur Ohrlochkorrektur

Für alle Patient:innen mit eingerissenen, ausgeleierten oder vollständig ausgerissenen Ohrlöchern, unabhängig davon, ob der Riss frisch oder schon länger besteht.

Durch die örtliche Betäubung ist die Behandlung nahezu schmerzfrei. Leichte Spannungsgefühle nach dem Eingriff sind möglich, klingen aber rasch ab.

Die Naht wird sehr fein gesetzt. In der Regel sind die Narben nach vollständiger Abheilung kaum sichtbar und legen sich in natürliche Hautfalten.

Direkt nach dem Eingriff sollte mehrere Monate auf Ohrschmuck verzichtet werden.

Der Eingriff wird in der Regel beim Hautarzt (wie das Hautarzt- und Laserzentrum Münster), Plastischen Chirurgen oder HNO-Ärzten durchgeführt