Akne

Akne ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Talgdrüsen und Haarfollikel, die Mitesser, Papeln, Pusteln oder tiefer liegende Knoten verursachen kann. Sie betrifft Jugendliche wie Erwachsene und kann unbehandelt zu dauerhaften Narben oder Rötungen führen. Eine frühzeitige, strukturierte Therapie verbessert das Hautbild langfristig und verhindert Folgeschäden.

Wie entsteht Akne?

Akne beruht auf einer Kombination aus erhöhter Talgproduktion, Verhornungsstörungen am Follikelausgang, bakterieller Besiedlung (Cutibacterium acnes) und einer ausgeprägten Entzündungsreaktion. Hormone, Stress oder mechanische Reize können den Verlauf verstärken. Eine zielgerichtete Behandlung steuert diese Mechanismen und verhindert entzündliche Schübe sowie Folgeschäden.

Warum eine strukturierte Akne-Therapie sinnvoll ist?

Eine frühzeitige, gezielte Therapie ist entscheidend, um Aknenarben und Aknemale zu vermeiden. Je nach Ausprägung kommen lokale oder systemische Therapien (z.B. Doxycyclin, Isotretinoin, Spironolacton) zum Einsatz. Sollten dennoch Narben zurückbleiben, stehen im Hautarzt- und Laserzentrum Münster Kombinationstherapien mit Laser für die Verbesserung des Hautbildes zur Verfügung.

Behandlungsmöglichkeiten nach der Akne-Behandlung

Auch nach erfolgreicher Kontrolle der Akne können gerötete Aknemale und eingesunkene Aknenarben bestehen bleiben. Unser Gefäßlaser richtet sich gezielt gegen gerötete Narben. Für strukturelle Unebenheiten oder festere, ältere Narben können ergänzend fraktionierte Lasersysteme eingesetzt werden (z. B. CO₂ oder Er:YAG), die die Textur und Elastizität durch kontrollierte Mikroverletzungen verbessern. In vielen Fällen führt die Kombination unterschiedlicher Lasertypen mit begleitenden medikamentösen Therapien (z.B. Triamcinolon oder Trichloressigsäure / TCA) zu den effektivsten Ergebnissen.

FAQ zum Thema Akne

Für Patient:innen mit frischen oder älteren, vaskulär betonten Aknenarben, die Rötungen oder sichtbare Unruhe reduzieren möchten. Zudem für Patienten mit Aknenarben, die eingesunken oder vergröbert sind (hypertrophe Narbe, Keloid).

Rötliche, frische oder hypertrophe Narben mit erhöhter Gefäßaktivität. Der Laser erkennt das Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) und verursacht durch Erwärmung einen Verschluss der erweiterten Gefäße.

Hier kommen fraktioniert ablative Lasersysteme wie ein Erbium:YAG Laser oder ein Co2-Laser zum Einsatz.

Meist 3–5 Sitzungen im Abstand von 4–8 Wochen, abhängig vom Narbentyp und Hautreaktion.

Ja, es können alle Hauttypen behandelt werden. Je nach Hauttyp kommen unterschiedliche Lasertypen zum Einsatz.

Ja, die Behandlung kann im Prinzip das ganze Jahr über durchgeführt werden. Nach der LaserbehandlungKonsequenter ist Sonnenschutz wichtig. Zudem empfehlen wir eine milde Pflege und Vermeiden mechanischer Reize im Narbenbereich.