Aktinische Keratosen

Aktinische Keratosen entstehen durch jahrelange UV- und Sonnenlichtbelastung und zeigen sich als raue, schuppende oder rötliche Hautstellen – besonders im Gesicht, an der Kopfhaut oder an sonnenexponierten Arealen. Da es sich um Vorstufen eines Plattenepithelkarzinoms (weißer Hautkrebs) handeln kann, ist eine gezielte und frühzeitige Therapie entscheidend.
Behandlungsmethoden

je nach Befund individuell: Kryotherapie, topische Immun- oder Chemotherapeutika (z. B. Imiquimod, 5-FU), photodynamische Therapie (PDT), ablative Laser (Erbium:YAG Laser)

Einsatzmöglichkeiten

einzelne oder multiple bzw. flächige aktinische Keratosen an Gesicht, Kopfhaut, Armen, Händen

Behandlungsdauer

je nach Methode wenige Minuten (Kryotherapie) bis ca. 20–40 Minuten (Photodynamische Therapie)

Gesellschaftsfähigkeit

meist sofort, Ausnahme: Rötung/Schuppung bei Cremetherapien und Reaktionen nach PDT

Nachsorge

konsequenter UV-Schutz, Pflege zur Barriereunterstützung, Wundversorgung bei intensiveren Verfahren

Haltbarkeit

nachhaltige Reduktion der aktinischen Keratosen; regelmäßige Kontrollen notwendig, da bereits aufgetretene UV-Schäden nicht rückgängig gemacht werden können und immer wieder zu aktinischen Keratosen führen können

Wie entstehen aktinische Keratosen?

Durch langjährige UV-Strahlung kommt es zu einer Schädigung der Hornzellen in der Oberhaut. Diese Zellen verändern sich, wachsen unkontrolliert und bilden raue, verhornte Areale, die aktinische Keratosen genannt werden. Da ein Teil der aktinischen Keratosen in ein Plattenepithelkarzinom übergehen kann, sind sie als mögliche Hautkrebsvorstufen immer behandlungsbedürftig.

Therapiemöglichkeiten im Überblick

In unserer Hautarztpraxis in Münster bieten wir verschiedene wirkungsvolle Therapieverfahren an, die wir individuell an Befund und Ausprägung des Lichtschadens anpassen.
Kleine Einzelläsionen können mit Kryotherapie oder Cremetherapie behandelt werden. Dies sorgt für eine lokale Entzündungsreaktion, die die geschädigten Hornzellen zerstört.
Für Areale mit flächigen aktinische Keratosen (Feldkanzerisierung) eignet sich die Behandlung mit einer photodynamischen Therapie (PDT). Die Therapie kann auch in Kombination mit einem fraktionierten Laser kombiniert werden. So wird die Hautoberfläche gezielt mit einem fraktionierten Laser vorbehandelt, um die Durchlässigkeit der Haut deutlich zu erhöhen. Dies nennt sich LADD (Laser-assisted drug delivery).

Therapiemöglichkeiten im Überblick

In unserer Hautarztpraxis in Münster bieten wir verschiedene wirkungsvolle Therapieverfahren an, die wir individuell an Befund und Ausprägung des Lichtschadens anpassen.
Kleine Einzelläsionen können mit Kryotherapie oder Cremetherapie behandelt werden. Dies sorgt für eine lokale Entzündungsreaktion, die die geschädigten Hornzellen zerstört.

Für Areale mit flächigen aktinische Keratosen (Feldkanzerisierung) eignet sich die Behandlung mit einer photodynamischen Therapie (PDT). Mit dem Laser wird vor der PDT die Hautoberfläche gezielt mit einem fraktionierten Laser vorbehandelt, um die Durchlässigkeit der Haut deutlich zu erhöhen. Dadurch können photosensibilisierende Wirkstoffe gleichmäßiger und tiefer in das Zielgewebe eindringen. Dies steigert die Wirksamkeit der PDT und ermöglicht präzisere, effektivere Behandlungsergebnisse.

Ablauf der Photodynamischen Therapie

Aktinische Keratosen sind für die Hautärzte in unserer Praxis in der Regel eine typische Blickdiagnose. Die Diagnose kann mit einer speziellen Lupe (Dermatoskop) abgesichert werden. Je nach Befund erfolgt dann eine Vereisung, das Auftragen eines medikamentösen Wirkstoffs oder die Durchführung einer PDT bzw. Laserbehandlung. Das Kombinationsverfahren ist eine sehr effektive Behandlungsmethode.
Bei der PDT wird nach der Vorbereitung eine Wirkstoff aufgetragen, die anschließend für ca. 20 Minuten einwirken muss. Anschließend erfolgt die Beleuchtung mit einer speziellen PDT-Lampe.

Behandlungsaussichten

Die Behandlungen führen zu einer sicheren Entfernung der veränderten Hornzellen und senken das Risiko eines Übergangs in ein Plattenepithelkarzinom. Da ein UV-bedingter Hautschaden nicht rückgängig gemacht werden kann, sind regelmäßige Kontrollen und häufig auch weitere Behandlungen der aktinischen Keratosen notwendig.

FAQ Aktinische Keratosen behandeln

Ja, Aktinische Keratosen sollten behandelt werden, da das Krankheitsbild sonst fortschreitet.

Je nach Ausprägung des Befundes z. B. Kryotherapie Cremetherapie oder Laserabtragung oder bei flächigen Arealen eine photodynamische Therapie (PDT).

Bei der Kryo kann ein kurzes Brennen auftreten. Die PDT führt während der Belichtung zu einem intensiveren Wärmegefühl. Parallel zur Behandlung wird das behandelte Areal mit einer speziellen Luftkühlung versorgt.

Rötungen, Krusten, Schuppung oder vorübergehende Pigmentveränderungen. Nach PDT können Schwellungen oder Rötungen auftreten, die nach wenigen Tagen abklingen.

UV-Schutz ist zu beachten. Keine intensive Sonne, Sauna oder Solarium bis die Haut vollständig abgeheilt ist.

Ja. Ein chronischer Lichtschaden an der Haut kann immer wieder zu aktinischen Keratosen führen. Wir vereinbaren daher mit Ihnen nach einer Behandlung regelmäßige hautärztliche Kontrollen in unserer Praxis in Münster.